UNTERNEHMENSKAUF

Unternehmensakquisitionen sind ein wichtiges und attraktives Instrument des strategischen Managements eines jeden Unternehmens, um den Herausforderungen des Wettbewerbs zielführend und proaktiv begegnen zu können. Der Unternehmenskauf stellt dabei die externe Form des Unternehmenswachstums dar, der eine sprunghafte Verbesserung des Leistungspotenzials eines Unternehmens herbeiführen kann.

Im engeren Sinn gibt es zwei zentrale Argumente, die ausschließlich für den Unternehmenskauf bzw. das externe Wachstum sprechen:

  • der Zeitgewinn, der mit dem externen Unternehmenskauf gegenüber der Alternative des internen Wachstums verbunden ist
  • der Erwerb spezifischer, nicht beliebig vermehrbarer Vermögensgegenstände wie z.B. Know-how

Fakt ist, dass die akquirierenden Unternehmen insgesamt besser abschneiden als die organisch wachsenden.
Das Ziel des Unternehmenskaufs bzw. des externen Wachstums ist:

  • den schnellen Zugang zu einer breiteren Kundenbasis oder neuen Märkten zu erlangen oder
  • die Kapitalverzinsung durch Synergieeffekte, das heißt
    • Skaleneffekte (Economies of Scale, Fixkostendegressions- und/oder Produktivitätseffekte) und/oder
    • Verbundeffekte (Economies of Scope, Bündel- und/oder Verkettungseffekte) zu erhöhen.

Auf Basis der Netzwerke und Unternehmensbörsen der M&A Top Alliance führt M&A Top Partner auch Ihren Unternehmenskauf mit der allseits bewährten Systematisierung des Unternehmenskaufprozesses von der initialen Identifikation bis zum Transaktionsabschluss in 5 PROJEKTPHASEN zum Erfolg:

1. MASSANZUG

Auf Basis einer bilateralen Vereinbarung erarbeiten der Kunde und M&A Top Partner das Käufer- und Akquisitionsprofil.

Das Käuferprofil sollte insbesondere folgendes enthalten:

  • die strategischen Erfolgspositionen
  • das zu realisierende Synergie- und/oder Restrukturierungspotenzial
  • die Akquisitionsausrichtung (beispielsweise Stand-alone, Add-on und/oder Buy-and-build)

Das Akquisitionsprofil sollte im Detail Auskunft darüber geben,

  • ob es sich um einen horizontalen, vertikalen und/oder konglomeraten Unternehmenskauf und
  • ob es sich um einen nationalen oder internationalen Unternehmenskauf

handelt. Eine Aufzählung der Wunschkandidaten und die entsprechende Negativliste runden das Akquisitionsprofil ab.

  • Ein horizontaler Unternehmenskauf hat das Ziel der Akquisition eines Konkurrenten. Eine Unternehmung kann durch die Übernahme eines Konkurrenten ihren Kundenkreis erhöhen, ihre Produktionskapazitäten ausweiten und damit ihren Marktanteil ausbauen. Eine Vielzahl empirischer Studien deutet darauf hin, dass Firmen mit höheren Marktanteilen tendenziell höhere Renditen erwirtschaften.
  • Der vertikale Unternehmenskauf zielt auf die Akquisition eines Lieferanten oder Kunden der Wertschöpfungskette. Die Motive für einen vertikalen Unternehmenskauf liegen üblicherweise in der Senkung von Transaktionskosten, dem Erwerb spezifischer Unternehmensfunktionen sowie einem verbesserten Zugang zu Beschaffungs- und Absatzmärkten. Der Zukauf von Firmen in vorgelagerte Wertschöpfungsstufen wird dabei als Rückwärtsintegration bezeichnet, der Zukauf in nachgelagerte Wertschöpfungsstufen als Vorwärtsintegration. Die in der Wertschöpfungskette vorgelagerte Sparte wird dann als Cost Center und die nachgelagerte Sparte als Profit Center geführt.
  • Ein konglomerater Unternehmenskauf, auch als diagonaler oder lateraler Unternehmenskauf bezeichnet, bezieht sich auf die Akquisition eines Unternehmens, das in einer unterschiedlichen Branche tätig ist. Die Motive eines derartigen Unternehmenskaufes liegen üblicherweise in einer Diversifikations- oder Expansionsstrategie, bei der die Abhängigkeit von einzelnen Geschäftsfeldern gemindert oder die Chancen auf neue Märkte genutzt werden sollen.

2. MARKTPLATZ

Auf dem Käufer- und Akquisitionsprofil aufbauend recherchiert M&A Top Partner das Marktpotenzial. M&A Top Partner erstellt dabei eine sogenannte Long List, die grundsätzlich alle in Frage kommenden Firmen enthält, die dem Käufer- und Akquisitionsprofil entsprechen. M&A Top Partner bespricht mit dem Kunden diese Long List und wählt gemeinsam mit dem Kunden die Gruppen von Unternehmen aus, die von M&A Top Partner angesprochen werden sollen.

Unter Wahrung der Anonymität spricht dann M&A Top Partner diese potenziellen Kandidaten in geeigneter Form an.

Auf alle Fälle sollte der Käufer die Kontaktierung eines potenziellen Verkäufers nicht selbst angehen, da sofort erkennbar wird, wer dahinter steht.

3. VERKÄUFER

Sowohl alle Unternehmen, die in diesen Gesprächen sich als verkaufsbereit deklariert und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet haben, als auch alle potenziellen Verkäufer aus den Netzwerken und Unternehmensbörsen von M&A Top Partner und dessen M&A Top Alliance, die dem Käufer- und Akquisitionsprofil entsprechen, werden in einer sogenannten Short List zusammengefasst.

Mit dem Kunden bespricht M&A Top Partner diese Short List. Dabei wird festgelegt, welche potenziellen Verkäufer einer weitergehenden Bearbeitung zugeführt werden sollen, wobei das Exposé (Unternehmensbeschreibung) zu diesen Kandidaten erstellt wird.

4. BESUCHE

Auf Basis der Exposés wählt der Kunde den/die Übernahmekandidaten aus, den/die er zwecks Kennenlernens und Interessenabgleichs besuchen will. Dabei organisiert und moderiert M&A Top Partner die Besuchstermine mit dem Käufer und dem jeweiligen Verkäufer. Dann werden exklusiv die Unternehmenskaufverhandlungen mit dem/den ausgewählten Übernahmekandidaten in Abstimmung mit dem Kunden geführt.

5. ABSCHLUSS

In Abhängigkeit der Umstände des jeweiligen Einzelfalles führt der Kunde – gegebenenfalls auf Basis eines Letter of Intent (LOI) mit dem Verkäufer – die herkömmliche Due Diligence durch, um dann den Unternehmenskaufprozess mit den beiden letzten Signing- und Closing-Schritten erfolgreich abschließen zu können. M&A Top Partner begleitet natürlich auch die verschiedenen Verhandlungen.

Ihr Mag. Christian Imboden
Geschäftsführer M&A Top Partner